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Der Flederwisch
Drachenschmiede - Erlebniswelt - Erholungsland
Herzlich Willkommen in der einzigartigen Erlebniswerkstatt im Zentrum der weltberühmten Drachenstadt.
"Daniel Düsentrieb" würde wohl vor Neid erblassen, könnte er die Erfinder- und Erlebniswelt der technikbegeisterten Unterhaltungskünstler Alex und Rolf Schüler in Furth im Wald selbst besuchen.
Aber aufgepasst liebe Daniela und lieber Daniel, weil beim Flederwisch heißt es:
Sehr viel Spaß und Freude auf einer fantastischen Entdeckungsreise durch eine kunterbunte Welt, aber immer auch daran denken, Ihr seid bei uns nicht im Disneyland oder beim MC Donalds :-)
Und so hat alles angefangen:
Im Jahr 1995 kauften die beiden Brüder dieses ehemalige Reichsbahngelände inmitten der Grenzstadt Furth im Wald. Seit den 50er Jahren wurde es nicht mehr genutzt und sich selbst überlassen. Verwildert und eingewachsen wie ein Dornröschen-Schloß strahlte es trotzdem einen ganz eigenen und auch geheimnisvollen Charme aus. Im Mittelpunkt dieser Industriebrache stand ein, auf die beiden sehr mystisch wirkendes Haus, das sich erst später als geschichtliches Kleinod herausstellte. Handelt es sich doch hier um ein original erhaltenes Industriegebäude aus dem Jahre 1890. Mit neumodernen Worten bezeichnet man einen solchen vergessenen Ort als "Lost Place". Die Idee, diesen verloren gegangenen Ort wieder mit Leben zu füllen und aus seinem beinahe traurigen Schlaf zu erwecken war geboren, und bald darauf ging es mit Eifer ans Werk.
Triebfeder der beiden war und ist es stets, die Tradition, Geschichte, Kultur und all diese wunderbaren Dinge vergangener Zeiten zu erhalten und ihnen sogar neues Leben einzuhauchen.
All diesem "Verlorenen" wieder eine neue Verwendung zu geben ist erklärtes Ziel, und das gelingt auf beeindruckende Weise. Dabei werden auch tonnenschwere Relikte wie z.B. die 100 jährige handgenietete Bahnbrücke, die eigentlich verschrottet werden sollte, wieder "aufgemöbelt". Im "Luftschiffhafen" und dem "Garten der Lüfte" strahlt dieses monumentale Stahlwerk nun in der weitläufigen und liebevoll gestalteten Anlage. Und so wie es Aufgabe einer Brücke ist: sie verbindet.
Viele verschiedene Erlebnis-Stationen, wie z.B. das "Goldwaschen" oder "Edelstein schürfen", das "Papier schöpfen" oder ACHTUNG: "Bayerns größte Dampfmaschine" haben mit der Geschichte von Furth im Wald einen unmittelbaren und engen Zusammenhang und zeigen damit vielfach historische Hintergründe aus einer gemeinsamen, auch grenzüberschreitenden Heimat.
Grundsätzlich werden beim Flederwisch nur natürliche Baumaterialien verarbeitet, die aufgrund ihres Alters mit reichlich Patina ausgestattet dem gesamten Ambiente den besonderen Flair verleihen: Ziegel und Holz, die meist aus einem mehrfachen "Vorleben" in Bauwerken berichten könnten, oder verwittertes Metall - jeglicher Größe und Orginalverwendung - das seine stählerne Kraft bereits Jahrhunderte lang unter Beweis gestellt hat.
Bei all dem Erfindergeist, der den beiden Künstlern gleichsam aus allen Poren tropft, ist es keinesfalls verwunderlich, dass mit teils gewaagten und skurilen Lebewesen und/oder speziellen Maschinen einer fantastischen "Jules-Verne-Zauberwelt" den Besuchern beinahe an jeder Ecke Neues, und manchmal sogar Unglaubliches begegnet.
Alex und Rolf schreiben dazu selbst:
Natürlich gibt’s bei uns auch Dinge, wie z.B. den "Drachenflügler" oder das "Erd-U-Boot", ... da ist mit uns einfach die Fantasie durchgegangen. Aber genau das wollen wir!
Unseren Kindern und Gästen Freiraum für die eigene Fantasie geben.
Jetzt haben wir vom "ois" schon einiges verraten, aber mit Sicherheit noch sehr viel mehr zu entdecken gibt’s auf der nächsten Station zu Ihrer und Eurer Erlebniswelt ...
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Alle Bilder und Medien:
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Gelesen - Gesehen - Gehört - Gefilmt - Genossen
... ois ... selbstverständlich ... und sowieso: bayerisch :-)
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Kategorie: Erholung | Events | Freizeit | Gastronomie | Geschichtliches | Kunst und Kultur | Leben und Leben lassen | Merkwürdiges | Weil auch des is
Wo samma ...
Da samma, ...
Am Lagerplatz
93437 Furth im Wald
LKr. Cham (OPf)
drachenschmiede-flederwisch-furth.de
(Alle Entfernungen sind Luftlinie gerundet.)
Ganz in der Nähe ...
gibt’s mehr bayerische Schmankerl,
die auch einen Besuch Wert sind:
Fast genauso sind die, ...
die es hier zu sehen gibt.
Reinschaun lohnt sich:
- Accessoires
- Aichach
- Altfraunhofen
- Altötting
- Amberg
- Amberg-Sulzbach
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Hast du g’wusst, ...
dass man bayerische und österreichische Volkslieder bestens verjazzen kann?
hier nur ein paar Beispiele:
"Unsa oide Kath" wird zum swingenden Zwiefachen, "Wisst’s wo mei Hoamat is" zur verträumten Jazzballade, "Mia san vom Woid dahoam" zum teils dissonanten Jazz-Walzer und/oder "Fein sein, beinander bleib’n" zum schwebenden Klangstück!
Das alles und reichlich mehr gibt’s auf dem Album "HoamadJazz" von Jazzpianist und Komponist Sven Ochsenbauer zu hören!
Was moanst du?
Die Idee, ...
... ein "bayerisches Portal" für echt bayerische Produkte und (Dienst-) Leistungen ins Leben zu rufen find ich prima.
Hoffentlich habt Ihr damit den "bayerischen Nerv" getroffen und holt viele Anbieter und Verbraucher "ins Boot".
Liebe Grüße
Martin
Dahoam is ...
Im Bäckerladen
Vor ein paar Tagen trank ich in einer Bäckerei eine Tasse Kaffee und dabei wurde ich Zeuge eines denkwürdigen Dialogs - denkwürdig nicht nur seines Inhalts, sondern auch seiner Lautstärke wegen. Denn die beiden, die ihn führten, ein etwa fünfzigjähriger hagerer Mann von unscheinbarem Äußeren und eine etwas rundliche Verkäuferin um die Dreißig, schrien sich jeden Satz zu, obwohl sie höchstens zwei Meter voneinander entfernt waren.
"Jetzt geh ich schon seit sechs Jahren in diesen Bäckerladen, und ich will immer nur ein Stück, ein Schokoladencroissant! Nie will ich mehr!", schrie der Mann, wobei er das "ein" in die Länge dehnte und noch lauter schrie als den Rest des Satzes. "Wenn ich Sie nicht frag, ob Sie außerdem noch was wollen, krieg ich einen Anschiss von oben!", schrie die Bäckereiverkäuferin zurück, "und ich will keinen Anschiss von oben!"
"Und ich will von Ihnen nicht mehr gefragt werden, ob ich außerdem noch was will! Ich will immer nur ein Stück, das wissen Sie doch!", schrie der Mann. "Ich muss Sie aber fragen, sonst krieg ich einen Anschiss von oben!", schrie sie zurück.
"Darauf pfeif ich!", schrie der Mann, "und dass Sie’s wissen: das haben Sie jetzt davon! Jetzt muss ich mir einen neuen Bäckerladen suchen, mir reicht es jetzt mit Ihnen, und beschweren werde ich mich auch über Sie! Dann kriegen Sie ihren Anschiss von oben!"
"Dann suchen Sie sich doch eine neue Bäckerei, ich bin froh, wenn ich Sie hier nicht mehr sehen muss!", schrie sie, stopfte das Croissant in eine Tüte und schob es über die Verkaufstheke.
"So eine Unverschämtheit!", schrie er, "Sie sind eine ganz unverschämte Person! Sie wissen ganz genau, dass ich nicht mehr gefragt werden will, ob ich noch was will, und jedes Mal fragen Sie mich wieder!"
Er packte sein Schokoladencroissant, legte das abgezählte Geld hin und stürzte zur Tür hinaus.
Die Bäckereiverkäuferin war den Tränen nah, wandte sich dann aber rasch einem Kunden zu, der gerade hereingekommen war und zwei Semmeln verlangte. "Und außerdem?" fragte sie mit belegter Stimme, kaum hörbar. "Mei, gut, dass Sie fragen, außerdem hätt ich gern noch zwei Brezen", antwortete der junge Mann, "die hätt ich jetzt fast vergessen." Die Bäckereiverkäuferin steckte das Gewünschte in eine Tüte und legte noch eine extra Breze oben drauf. "Weil’s auch noch freundliche Menschen gibt", sagte sie und lächelte.
Helmut Hoehn - Autor & Illustrator

































